Bone Brox – Knochenbrühe 3.0

Bone Brox - Knochenbrühe 3.0

Na haben Sie kürzlich auch „Die Höhle der Löwen“ auf VOX gesehen? Ich schau mir das ja eigentlich eher selten und ungern an. Diesmal fand ich’s aber recht interessant. Unter anderem stellten Konrad Kaspar Knops und sein Partner Jin-Woo Bae dort ihre Knochenbrühe Bone Brox vor. Im Zeitalter von Superfood, Food-Trucks, Slowfood und Coffee-to-go ein erfrischender Mix aus Vintage-Food und Marketing 3.0. Oder sagen wir’s mal „Old-School“: eine kräftige Knochenbrühe ist gesund, kalorienarm und erweckt müde (oder gar tote) Indianer zu neuem Leben 😉

Mutti hat mir damals als Kind auch immer so eine Brühe gekocht, als ich krank war. Und irgendwie bin ich immer noch der Meinung, dass es wirklich geholfen hat. OK, sie hat sich damals nicht die Mühe gemacht, die Knochen selbst 18 Stunden lang zu kochen und Bio-Rinder waren vor über 30 Jahren auch ganz sicher nicht im Spiel. Ein halber Liter hat damals auch nicht 7,95 € gekostet. Dafür war die Knochenbrühe sicher auch nicht so lecker und gesund wie heute. Und ein toll gestyltes Glas gab es auch nicht.

Die Leute bei BROX sind der festen Überzeugung, dass eine richtige Brühe viel Zeit und Hingabe erfordert. Also wird ganze 18 Stunden lang gekocht. Denn nur so gelangt man an die wertvollen Nährstoffe, wie beispielsweise Kollagen. Für die Brühe werden außerdem nur Knochen von Bio-Weiderindern und Bio-Freilandhühnern verwendet. Logischerweise gibt’s Bone Brox also als leckere Rinder- und Huhn-Version – im 530ml Glas für den großen Hunger (oder für zwei Genießer) oder im 250ml Glas für zwischendurch. Weitere Produkte, wie z.B. eine Vitalpilzbrühe, sind in Planung.

Im interessanten Blog auf https://bonebrox.com/blog/ kann sich jeder genauer informieren. Da gibt es weitere Infos zur Herkunft der Knochen sowie Rezepte und vieles mehr. Was mir übrigens besonders imponiert hat: die „Bone Broxer“ haben das Angebot vom „Löwen“ Maschmeyer ausgeschlagen! Dazu gehört schon eine Portion Mut und Selbstbewusstsein. Statt 10% für 350.000 € wollte der nämlich ganze 30% Firmenanteile – für’s selbe Geld. Gier ist eben keine Zier 🙂 Wir wünschen den Brox-Machern auf jeden Fall viel Erfolg mit ihrer Geschäftsidee. Ich habe die Brühe leider bis jetzt nicht probiert – ist bei meinem kleinen Gehalt einfach nicht drin…

Brühe mal probieren? Klicken Sie hier!




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