Bei manchen Dingen reichen bereits einfache Haushaltsmittel wie etwas Seife, Essig oder Natron, in anderen Fällen müssen häufig Spezialreiniger und gegebenenfalls spezielle Reinigungsutensilien verwendet werden, um stark verschmutzte, verkrustete oder verfärbte Gegenstände oder Oberflächen wieder auf Hochglanz zu bringen. Was sind besonders tückische Verschmutzungen und wie lassen sich diese möglichst schonend reinigen?
Felgen richtig reinigen: Bremsstaub, Schmutz und Streusalz entfernen
Felgen kommen bei der Autowäsche oft zu kurz. Während der Lack und die äußeren Fahrzeugteile in der Waschanlage zuverlässig von Verunreinigungen befreit werden, bleiben in der Regel Reste von Staub, Dreck, Schotter oder Streusalz an Felgen und Felgenzwischenräumen zurück. Weiterhin kann sich Bremsstaub an den Felgen ablagern und sich, sofern er nicht entfernt wird, dauerhaft in die Oberfläche der Felge einbrennen. Es empfiehlt sich daher regelmäßig eine gründliche Reinigung der Felgen mit einem speziellen Reiniger, etwa ein pH-hautneutraler Felgenreiniger von TUGA. Säurehaltige oder alkalische Reinigungsmittel sind nicht für Felgen geeignet, da sie deren Oberfläche angreifen können.
Eingebrannte Verschmutzungen? Grillroste reinigen durch Ausbrennen!
Grillen macht Spaß, besonders in Gesellschaft, aber an einer Sache kommt man häufig nicht umher: die lästige Reinigung des Grillrosts und etwaigen Zubehörs wie Grillzangen, Spießen oder Grillplatten. Zwar können kleinere Roste und Zubehör prinzipiell auch in der Spülmaschine gereinigt werden, bei größeren Grills, insbesondere Gas- und Kohlegrills, ist etwas mehr Aufwand nötig, um eingebrannte Verschmutzungen zuverlässig zu beseitigen. Es empfiehlt sich, das Rost nach der Benutzung einmal auf voller Flamme zum Glühen zu bringen (bei einem Kohlegrill etwa mit einem Bunsenbrenner,) und nach dem Erkalten mit einer Drahtbürste zu reinigen. Anschließend kann man das Rost mit herkömmlichem Spülmittel und klarem Wasser wieder erstrahlen lassen.
Verschmutzungen, Grünbeläge und Verfärbungen auf Terrassenplatten richtig entfernen
Verschmutzungen oder Grünbeläge auf Terrassenplatten sehen nicht nur unschön aus. Auf Dauer und bei falscher Pflege können kleine Risse entstehen, die durch Witterungseinflüsse zusätzlich strapaziert werden und letztlich größere Schäden verursachen können. Darüber hinaus ermöglichen insbesondere offenporige oder strukturierte Naturstein-Terrassenplatten es, dass Schmutz, organische Rückstände oder auch Flüssigkeiten in die Poren eindringen, was den Reinigungsaufwand bzw. die Reinigungsintervalle deutlich erhöhen kann. Eine regelmäßige Reinigung mit Spülmittel, Wasser und einer Bürste oder einem Hochdruckreiniger.
Weiterhin sind helle, unbehandelte Natursteinarten besonders anfällig für Verfärbungen, etwa durch Rotweinflecken. Rotwein-, Öl- oder auch Kaffeeflecken, bzw. deren nichtflüchtige Bestandteile können komplett von unbehandeltem Naturstein aufgenommen werden, und lassen sich anschließend nicht einfach mit Wasser und Spülmittel reinigen, sondern benötigen chlorhaltigen Reiniger.
Fazit
Welche Reinigungsmittel im Einzelfall die besten Resultate bringen und welche Techniken bei der Reinigung angewandt werden sollten, hängt immer von der Art der Verschmutzung und dem jeweiligen Material ab. Allgemein empfiehlt es sich, möglichst schonende und umweltverträgliche Reinigungsmittel zu verwenden, um Oberflächen nicht zu beschädigen und die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.
Foto: Albrecht Fietz auf Pixabay

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Er wurde 1973 geboren, lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover und hat zwei erwachsene Kinder.



