Welches Investment macht für junge Leute wirklich Sinn?

Die meisten Omas raten ihren Enkeln: „Spare und denke später an deine Rente.“ Wahrscheinlich wirst du bei diesem Satz auch immer mit den Augen gerollt haben. Wer denkt denn schon in frühen Jahren an eine Altersvorsorge? Dabei sollte das Thema Geldanlage bereits bei Azubis, Studenten oder anderen jungen Menschen eine große Rolle spielen. Investments sind eine gute Alternative, um etwas Geld auf die hohe Kante zu legen. Auch wenn dein monatliches Einkommen derzeit noch sehr gering ist, zählt beim Sparen jeder Euro. Während ein Tagesgeldkonto höchstens 0,30 bis 0,35% an Zinsen einbringt, lohnen sich ETFs wesentlich mehr. Dieses Investment bietet im Vergleich zu Aktien ein geringeres Risiko.

Welche Anlageklassen sind geeignet?

Jede Anlageklasse hat eine unterschiedliche Eigenschaft. Sie reichen von volatil bis gleichmäßig oder aber langfristig bzw. kurzfristig. Je nach Eigenschaft wirkt sich das auf die Risiken und Chancen aus. Folgende Anlageklassen werden hauptsächlich genutzt:

Verzinste Anlagen wie Anleihen oder Renten
Aktien bzw. Anteile an Unternehmen
Immobilien in Form von Immobilienfonds

Die unterschiedlichen Anlageklassen werden auch als Assetklassen bezeichnet. Zusätzlich kannst du Anlageklassen wie Rohstoffe, Liquidität oder Gegenstände mit einem Sammlerwert nutzen. Für jeden Anleger ist eine andere Anlageklasse gut geeignet. Über die Ratgeberseite depotstudent.de erhältst du viele wichtige Tipps. Dort findest du außerdem Erfahrungsberichte von Leuten, die dir zeigen, wie man es besser nicht machen sollte b.z.w. welche Fehler beim Daytrading passieren können. Auf jeden Fall müssen vor dem Anlegen die Chancen und das Risiko in Ruhe gewichtet werden. Häufig ist es sinnvoll, wenn du dein Vermögen auf unterschiedliche Anlageklassen aufteilst.

Worauf muss geachtet werden? Was sind die größten Fehler?

Umso länger du dein Geld anlegst, umso positiver wirkt es sich auf die Rendite aus. Das größte Risiko ist, wenn du alles auf eine Karte setzt. Gehe kein zu großes Risiko ein, sondern splitte dein Vermögen. Du könntest beispielsweise die Hälfte des zu sparenden Geldes auf ein Tagesgeldkonto und die andere Hälfte in Form von Aktien anlegen. Wenn du Geld am Monatsende übrig hast, solltest du es anlegen. Auf deinem Girokonto wird es nicht verzinst.

Was sind meine finanziellen Ziele und wie erreiche ich diese?

Was sind meine finanziellen Ziele und wie erreiche ich diese?

Um optimal sparen zu können, solltest du dir ein Ziel setzen. Häufig setzt man sich zu große Ziele. Wenn man diese nicht erreicht, bricht man das Vorhaben meistens gefrustet ab. Sollte die Höhe deiner Spareinlage monatlich dein Haushaltsbudget zu stark schmälern, solltest du deine Ausgaben erneut berechnen und dein Sparvorhaben neu kalkulieren. Du solltest dir während des Sparens immer dein Ziel vor Augen führen. Du möchtest in einem Jahr 1.500 Euro sparen? Dann hast du ein klares Ziel. Mit jedem gesparten Euro kommst du ihm einen Schritt näher.

Grundlegende Gedanken zur Planung der (finanziellen) Zukunft

Wie hoch ist dein Ziel und was könnte dich antreiben? Du solltest dich bei größeren Anschaffungen immer vorher fragen, ob diese wirklich notwendig ist, wenn du eigentlich auf etwas anderes sparst. Um deine finanzielle Zukunft planen zu können, musst du dir nicht nur ein Limit, sondern auch ein Ablaufdatum setzen. Du solltest nicht zu weit in die Zukunft planen. Gleichzeitig solltest du dir deine Frist nicht zu eng (zwei Monate) setzen. Ansonsten könnte es dazu führen, dass du deine Motivation schnell verlierst. Da es im Jahr durch Zahlung von Versicherungen oder dem Kauf einer neuen Sommerkleidung immer wieder zu neuen Ausgaben kommt, solltest du deinen Sparplan im Quartal festlegen.

Video: Ungewöhnliche Geldanlagen

Fotos: ChristophMeinersmann/pixabay.com und TeroVesalainen/pixabay.com

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