Geld sparen bei der Sportwagenmiete

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Sportwagen mieten und Geld sparen

Es gehört auch heute noch zu den ganz großen Träumen vieler Menschen in Deutschland: Ein Mal in einen exotischen Sportwagen steigen und damit so richtig Gas geben, die ultimative Beschleunigung spüren, die Gänsehaut bei jedem Gangwechsel.

Das Problem dabei: Selbst als Mietwagen sind diese besonderen Fahrzeuge für den Normalverdiener meist unerschwinglich teuer, Tagesmiete im vierstelligen Bereich da bei weitem keine Seltenheit.
Doch der Traum, wenigstens für eine gewisse Zeit den persönlichen Traumwagen zu fahren, muss trotzdem nicht unerreichbar sein!

Wir zeigen im folgenden Artikel, welche Möglichkeiten auch Leute ohne prall gefüllten Geldbeutel hier haben.

Stundenmiete und Instruktorfahrten

Es muss ja nicht gleich das komplette XXL All Inklusive Wochenende sein – Auch eine Stunde in seinem Traumsportwagen zu verbringen kann für absolute Glückgefühle sorgen, denn das Gefühl von Sound, Straßenlage und Beschleunigung ist immer das gleich, egal, ob man es nun für eine Stunde und eine ganze Woche erlebt.

Um einmal einen Vergleich zu haben: Ein Lamborghini Huracan – sozusagen das Einsteigermodell und zugleich auch die jüngste Baureihe der italienischen Edelschmiede – kostet bei den meisten Sportwagenvermietungen gut und gerne 1.000€ oder sogar noch mehr – wohlgemerkt für einen Tag! Dagegen gibt es begleitete Stundenfahrten (sogenannte Instruktorfahrten) beispielsweise im Geschenke für Männer Shop schon ab 149€ für die halbe Stunde. Und die Benzinkosten sind hier sogar schon inklusive!

Ausgefallene Sportwagen für kleines Geld

Wer dagegen schon gern einen ganzen Tag – oder gar das komplette Wochenende – unterwegs sein möchte, muss für seinen Fahrspaß ja nicht sofort auf die roten Renner aus Maranello oder Deutschlands Premium-Sportwagenschmiede aus Stuttgart-Zuffenhausen setzen: Denn es gibt durchaus auch für den Normalverdiener bezahlbare Sportler, die jede Menge Emotionen frei haus liefern und trotzdem mit einem passablen Mietpreis aufwarten. Auf dem deutschen Sportwagen Carsharing Portal DRIVAR zum Beispiel warten Fahrzeuge wie der beliebte Toyota GT86 oder der fast schon legendäre Nissan 350Z schon für deutlich unter 300€ am Tag darauf, mal so richtig über eine kurvige Landstraße oder ein schnelles Stück Autobahn entführt zu werden! Ebenso heiß begehrt bei ihren Fans – und dabei nicht minder bezahlbar – sind die Klassiker Ford Mustang, Chevrolet Camaro, Dodge Challenger oder auch diversen Derivate der Lotus-Baureihen.

Sportwagen mieten in der Nebensaison

Und selbst für die Fans der absoluten Highclass unter den Sportwagenmanufakturen gibt es die eine oder andere Gelegenheit, einen echten Schnapper zu machen: Wer sagt denn, dass nur der Sommer ein ansprechendes Wetter für eine gepflegte Ausfahrt liefert!? Eben! Während in der absoluten Hochsaison teils utopische Mietpreise zu zahlen sind, man teilweise schon mehrere Monate im Voraus buchen muss und dann auch noch mit durch massivem Transitverkehr verstopfte Straßen zu kämpfen hat, lassen sich im Winter dagegen so richtige Schnäppchen schlagen! Diese treten wahlweise in Form von massiven Rabatten (bis zu 50% Nachlass auf den Originalmietpreis) zu Tage oder aber auch in Form von Spezialangeboten: Die bekannte Sportwagenvermietung Motion Drive zum Beispiel bietet in der Wintersaison immer gern ihr „Buy-1-Get-1-Free-Offer“ an, bei dem man als Mietkunde wahlweise einen Tag zusätzlich geschenkt bekommt oder aber die Inklusiv-Kilometer mal eben verdoppelt werden.



Last Minute Angebote

Eine ähnliche Strategie lässt sich mit Last Minute Mieten erzielen: Die Vermieter haben im Normalfall das Bestreben, ihre Fahrzeuge an möglichst vielen Tagen voll auszulasten. Kommt es hier nun zu kurzfristigen Absagen, ist das meist doppelt ungünstig: Nicht nur fehlen in diesem Fall die Mieteinnahmen sondern die vom Auto verursachten Fixkosten müssen trotzdem erwirtschaftet werden. Es kann deshalb nie schaden, beim Sportwagenvermieter seiner Wahl einfach einmal anzufragen, ob nicht durch Absagen oder Stornierungen noch gewisse Kapazitäten im Vermietkalender frei sind. Mit ein wenig Geschick und idealerweise der notwendigen zeitlichen Flexibilität lassen sich nämlich auch in diesem Fall satte Rabatte im zweistelligen Prozentbereich aushandeln.

Weitere Einsparpotenziale

Hat man dann endlich den begehrten Flitzer vor der heimischen Garage stehen, sind die Möglichkeiten zur Einsparung im Übrigen noch lange nicht erschöpft! Gleich an mehreren Stellschrauben lässt sich auch während der Mietdauer so richtig Geld sparen:

1. Zusatzkilometer: Es das Inklusivkontingent an gebuchten Kilometern erst einmal erschöpft, wird es meist so richtig teuer. Deshalb kann es sehr hilfreich sein, die geplante Route schon im Voraus grob durchzurechnen und die benötigten Kilometer zu einem deutlich günstigeren Preis vorab gleich mit im Paket zu buchen.

2. Benzinkosten: Die meisten exotischen Renner benötige mindestens Sprit von der Güte mit 98 Oktan. Hier sollte man sich – um einem teuren Motorschaden vorzubeugen – auch tunlichst genau dran halten und stets Super plus tanken. Doch noch deutlich teurere Premium-Benzinsorten haben meist keinen wirklichen Vorteil, kosten dafür aber gleich etliche Cent je Liter mehr! Und wer dann auch noch die deutlich teureren Autobahntankstellen meidet, fährt in Summe um einiges günstiger. Im Übrigen sollte man im Allgemeinen stets selber tanken und den Sportwagen so wieder abgeben. Denn aufgrund des Mehraufwandes stellen Vermieter, die den Wagen leer zurückerhalten nicht selten eine üppige Zusatzrechnung aus.

3. Tempolimits einhalten: Es klingt simpel und ist in der Theorie auch recht einfach, doch hat man erst einmal 600 Pferde oder mehr unter dem Hintern, fällt es plötzlich gar nicht mehr so leicht, den Gasfuß zu zügeln. Die ungünstige Folge sind nicht allzu selten teure Verwarnungs- oder sogar Bußgelder für Verstöße gegen das Tempolimit. Und die spart man sich doch gerne, oder?

Foto: pixabay.com

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Matthias erstellt, betreibt und vermarktet schon seit dem Jahre 2000 diverse Blogs und Webseiten. Die meisten davon drehen sich um Verbraucherthemen sowie Produkttests, Aktien, Börse und Tipps zum Geld sparen.

Er wurde 1973 geboren, lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover und ist alleinerziehender Vater von zwei Kindern im Teeniealter.

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