Haushaltstipps für Hausfrauen und Hausmänner

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Haushaltstipps für Hausfrauen und Hausmänner

Im Haushalt lässt sich vieles mit ein paar Haushaltstipps vereinfachen, zum Beispiel mit Wasser: besprengen Sie den Boden vor dem Kehren mit Wasser. Das wirbelt den Staub nicht auf. Ebenso gut ist angefeuchtetes Sägemehl. Es lässt sich auf glatten Steinböden prima zum Aufkehren verwenden.

Feuchte Luft können Sie in Wohn- und Schlafräumen ohne elektrischen Luftbefeuchter erzeugen: Sie stellen ein oder zwei flache Schüsseln mit Wasser auf und lassen es langsam verdunsten. Dabei wird ebenfalls die Luft gereinigt, weil klares Wasser Gerüche anzieht.

Zu trockene Zimmerluft wandeln Sie mit ein paar nassen Frotteetüchern auf einem Wäscheständer im Zimmer in angenehm feuchte Luft um. Damit schaffen Sie beispielhaft Linderung bei einer halskranken Person. Selbst im Winter lässt sich die Raumluft verbessern.

Es gibt Gefäße aus unglasiertem Ton, die Sie an Heizkörpern befestigen. Sie befüllen sie mit abgekochtem Wasser, so verkalken die Gefäße nicht. Oder Sie nehmen am besten heißes Wasser, das schneller verdunstet.

Kalkablagerungen in Warmwassergeräten zögern Sie hinaus oder vermeiden Sie, wenn Sie nicht die höchste Heizstufe benutzen. Die Kalkablagerungen starten erst ab 60 Grad Celsius.

Spiegel und Kacheln im Bad reinigen Sie schnell und ohne Mühe, solange der Dampf von Dusche oder Bad den Schmutz aufgeweicht hat. Solange sie von der feuchten Luft beschlagen sind, reicht ein trockenes Tuch zur Reinigung.

Sie straffen geflochtene Stuhlsitze, indem Sie sie über Dampf halten.

Strohteppiche halten länger, wenn sie ab und zu mit Wasser besprüht werden.

Bei Besen oder Bürsten aus Naturborsten und Rosshaar bekommen Sie verbogene Borsten wieder gerade, wenn Sie sie über Dampf halten.

Sie heben kleine Glassplitter auf, ohne sich zu verletzen, wenn Sie einen angefeuchteten Wattebausch zur Hilfe nehmen.

Ein tropfender Wasserhahn sägt an den Nerven, wird er nicht sofort repariert. Binden Sie bis zur Reparatur einfach einen Faden an, sodass der Tropfen daran hinabrinnen kann.

Bügelwäsche die zu trocken geworden ist, durchfeuchtet schneller, wenn sie mit heißem Wasser eingesprengt wird statt mit kaltem.

Verknitterte Kleider hängt die Hausfrau gleich nach dem dampfenden Duschbad ins Bad oder nachts in die feuchte Luft auf den Balkon. Kleine Knitterfalten in Kleidern und Blusen sind einfach zu beseitigen, wenn Sie sie mit einem Löffel heißem Wasser glattbügeln.



Druckstellen in Plüsch entfernen Sie, indem Sie sie vorsichtig mit einem feuchten Schwamm betupfen und dann in zwei Zentimeter Entfernung ein heißes Bügeleisen darüber halten. Durch den sich entwickelnden Dampf richtet der Plüsch sich wieder auf.

Wenn Handschuhe zu eng geworden sind, rollt man sie in ein feuchtes Frotteetuch ein, bis sie ganz durchgefeuchtet sind. Dann zieht man sie an, bis sie trocken sind.

Beim Nähen lässt sich Garn besser einfädeln, wenn das Ende vorher angefeuchtet wird, zum Beispiel mit Spucke.

Aufgeribbelte Wolle von Stricksachen wird wieder glatt, wenn man sie abends um eine Flasche mit heißem Wasser wickelt. Sie ist morgens wieder wie neu.

Lampenschirme aus Pergament werden mit kaltem Wasser ohne Zusätze abgewaschen und mit einem trockenen Tuch nachgewischt.

Seinen Filzhut kann der Hausmann wieder auffrischen, wenn er ihn über Wasserdampf hält. Vorher wird er von Staub und Schmutz befreit und mit einem weichen Radiergummi von links nach rechts am Rand abraddiert. Die dabei entstehenden keinen Fusseln werden weggebürstet.

Haare und Fusseln von Kleidern und Polstern entfernen Sie leicht mit einer angefeuchteten Bürste. Das geht ebenfalls mit den Bürsten an Staubsaugern oder Teppichkehrmaschinen.

Hunde- und Katzenhaare entfernen Sie von Polstern und Decken mit einem angefeuchteten Schwamm. Das funktioniert selbst, wenn die Haare tief im Gewebe stecken. Der Schwamm nimmt sie auch dann einfach mit.

Foto: pixabay.com

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