Sind E-Zigaretten besser als ihr Ruf?

Was sind E-Zigaretten?

Vaping-Produkte, auch als elektronische Zigaretten oder E-Zigaretten bekannt, sind batteriebetriebene Geräte, die eine Flüssigkeit erwärmen, um dabei Aerosole zu erzeugen, welche vom Benutzer eingeatmet werden. E-Zigaretten werden im Volksmund auch als Verdampfer, Mods, elektronische Wasserpfeifen oder Stiftverdampfer bezeichnet. Ihr Aussehen variiert leicht, aber ihre Funktionsweise ist immer ähnlich.

Was sind die Inhaltsstoffe elektronischer Zigaretten?

Die Flüssigkeit eines Vaping-Produkts besteht aus einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, zu denen normalerweise das in Tabakerzeugnissen enthaltene „Medikament“ Nikotin, was eine starke Abhängigkeit erzeugt, sowie Propylenglykol, pflanzliches Glycerin und Aromen gehören. Viele dieser Substanzen gelten als mit der Nahrung sicher einzunehmen. Wenn sie jedoch in Flüssigkeiten erhitzt werden, werden zudem weitere Chemikalien freigesetzt, die besser nicht eingeatmet werden sollten. Beispielsweise kann der Erhitzungsprozess Chemikalien, zum Beispiel Formaldehyd und andere Verunreinigungen, wie Nickel, Zinn und Aluminium erzeugen.

Etwas für die Gesundheit tun

Einer der wichtigsten Schritte für eine bessere Gesundheit ist, mit dem Rauchen von Nikotin, wie es in herkömmlichen Zigaretten vorkommt, ganz aufzuhören. Wer es aber nicht lassen kann, sollte stattdessen einen Blick auf E-Zigaretten werfen. Denn beispielsweise ein E Zigaretten Set von TastE-smoke kann der Startschuss sein, sich von der Geißel des Glimmstängels zu befreien. Nach einer Analyse des Instituts Public Health in England, ist eine E-Zigarette bis zu 95 % weniger schädlich als der Tabak-Konsum (siehe https://www.bmj.com/content/363/bmj.k5429 (Englisch)). Sie hat zudem die höchste Erfolgsrate aller Alternativen des Nikotin-Ersatzes, zu denen unter anderem Nikotin-Pflaster und andere nikotinhaltige Produkte zählen, deren Inhaltsstoffe dem Körper meist über die Haut zugeführt werden.

Wie funktionieren sie?

Das Prinzip einer elektronischen Zigarette besteht darin, Aerosole zu erzeugen, die den Tabakrauch imitieren. Die gebräuchlichste Technik besteht darin, die Flüssigkeit, oft als Vape Liquid11 oder E-Liquid bezeichnet, über einen Heizwiderstand zu erhitzen, der Teil eines Zerstäubers ist. Der Benutzer muss zur Erwärmung den Widerstand aktivieren. Die Flüssigkeit erwärmt sich, verdampft und erzeugt ein Aerosol, welches der Benutzer einatmet. Die Aktivierung des Widerstandes kann entweder manuell (der Benutzer drückt einen Schalter) oder automatisch (ein elektromechanisches Gerät in der E-Zigarette erkennt das „Ziehen“ des Benutzers und aktiviert selbst den Widerstand) erfolgen.

Das Aerosol, was ein Nebel aus Mikrotröpfchen ist, bildet eine hellgraue oder weiße Wolke, die an den Rauch echter Zigaretten erinnert, aber nicht sehr geruchsintensiv ist. Dieser sichtbare Nebel verschwindet schnell. Seine Halbwertszeit in der Umgebung beträgt rund zehn Sekunden und verwandelt sich anschließend in eine Flüssigkeit, die im Allgemeinen Propylenglykol, Glycerin und verschiedene Aromen enthält.

Vorteile der E-Zigaretten für die Gesundheit

Der Verzicht auf den Konsum von Zigaretten-Tabak, um stattdessen zu Vapen, hat vor allem den Vorteil, nicht weiter das schädliche Nikotin zu inhalieren, was nicht nur die Lungen schädigt. Durch den Verzicht der Schadstoffe können diese nicht länger in den Körper gelangen, um sich in Venen und Arterien abzulagern, was sonst unter anderem zu Herz- und Schlaganfällen führen kann.

Vorteile für die Umwelt

Elektronische Zigaretten haben den Vorteil, dass sie für den Planeten weniger schädlich als tabakhaltige Zigaretten sind. Zigarettenkippen sind eine der Geißeln der Umwelt, insbesondere für die Ozeane. Eine einzelne Zigarettenkippe kann bis zu 500 Liter Wasser verschmutzen. Jedes Jahr werden 4,3 Billionen Kippen weggeworfen, oftmals in die freie Natur. Sie sind extrem umweltschädlich, weil es bis zu 15 Jahre dauert, bis sie sich komplett zersetzt haben. Weitere alarmierende Zahlen: Der Zigarettenrauch einer Zigarette verschmutzt die Umwelt im selben Masse wie zehn Dieselautos, die 30 Minuten lang im Leerlauf laufen.

Das Vapen mit einer E-Zigarette ist dagegen umweltfreundlicher, weil sie nicht nach nur einer Benutzung weggeworfen werden. Auch Packungen der herkömmlichen Zigaretten wandern schnell in den Abfall. Eine Packung enthält im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Zigaretten. Eine einzige E-Zigarette kann dagegen, je nach Hersteller, zwischen sechs und zwölf Monate lang benutzt werden. Das entspricht etwa ihrem Garantie-Zeitraum.

Hinweis: der Konsum von Nikotin ist in jedem Fall schädlich und – wenn überhaupt – erst was ab 18 Jahren.

Foto: pixabay.com

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