Initiative Q – die neue Kryptowährung

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Initiative Q

Der ehemalige PayPal Manager Saar Wilf gründete im Juni 2018 ein neues Zahlungsmittel, das er Initiative Q taufte. Der Gründer ist in der Finanzwelt bereits bekannt, da er in der Vergangenheit bereits mehrere Firmen aufgebaut hat. Dazu zählen mehr als zehn Technologie Start-Ups, aber auch eigene Unternehmen. Er verkaufte beispielsweise sein Sicherheitsunternehmen “Fraud Sciences” im Januar 2008 für sage und schreibe 169 Millionen Dollar an PayPal.

Sein neues Projekt soll anderen Kryptowährungen, wie Bitcoin und Ethereum überlegen sein. Zu diesem Zweck erstelle er Plattform, auf der sich die potentiellen Nutzer vorab informieren konnten.
Wer dann die Q-Tokens erhalten wollte, benötigte eine Einladung eines Nutzers. Durch den Klick auf einen Einladungslink, wird der Nutzer verifiziert. Nun werden Name, E-Mail-Adresse und Passwort abgefragt. Der Einladende bestätigt daraufhin den Registiervorgang. Danach wurde dem Nutzer die erste Summe der digitalen Q-Münzen kostenlos gutgeschrieben. Es handelt sich hier zunächst aber um eine fiktive Gutschrift, denn die Münzen gibt es in der realen Welt noch nicht.

Tokens gibt’s nur auf Einladung

Um mehr Tokens (quasi Rechte auf die Währung) zu ergattern, lädt jeder Nutzer innerhalb einer Frist von 14 Tagen 5 weitere Freunde ein. Diese erhalten ebenfalls per Mail die Einladung und registieren sich wie eben beschreiben. Das motivierte viele Menschen und es bildete sich innerhalb kürzester Zeit ein großer Personenkreis von Nutzern. Bis jetzt haben sich ungefähr 2 Millionen Menschen aus 180 verschiedenen Ländern registriert. Vor allem durch die Sozialen Medien hat sich die Begeisterung und der Hype um die neue Währung rasant verbreitet. Es scheint noch eine Art Mysterium zu sein, da ja keine tatsächlichen Coins herausgegeben wurden. Wahrscheinlich ist aber genau das der Grund, weshalb so viele Menschen weltweit sich mit Q beschäftigen. Die Presse ist zur Zeit voll von Artikeln, die ein Für und Wider abwägen.

Die Theorie hinter der Erschaffung ist, die Kryptowährung zuerst zu einer bereiten Akzeptanz in der Bevölkerung zu bringen. Wenn sie sich nach einigen Monaten etabliert hat, sich genügend Anwender gefunden haben, soll die Währung auch tatsächlich erzeugt werden. Momentan ist die Kryptowährung nämlich lediglich Theorie, auch wenn sie bereits in aller Munde ist und die Welt der Digitalen Währungen aufrüttelt.



Initiative Q ist umweltfreundlich

Im Gegensatz zum Bitcoin, der „gemint“ wird, werden hier die Tokens lediglich herausgegeben. Es bestehen also durchaus Unterschiede zu einem herkömmlichen Kryptocoin. Abgesehen davon fallen bei der Erstellung keine hohen Energiekosten an, Q ist also in Sachen Emissionen ein sehr umweltfreundlicher Coin. Zum Vergleich: Sein Konkurrent verbraucht durch das Mining aktuell so viel Strom, wie alle Haushalte in Island. Kontrolliert werden soll Q von einem unabhängigen Kommitee und den Anlegern Rechenschaft ablegen. Das macht es in der Theorie recht vertrauenswürdig. Gründe Saar Wilf möchte nicht, dass eine Währung von einem großen Konzern kontrolliert wird. Deshalb wird das Komitee nur dann neue Münzen ausgeben, wenn die Stabilität bedroht ist. Dies ist vergleichbar mit der Vorgehensweise bei anderen weltweit genutzten Währungen.

Die Initiative Q soll mittels einer eigens entworfenen App zur Zahlung online und in Geschäften verwendet werden können. Die App soll auf einem sehr hohen Sicherheitsstandard basieren, inklusive Fingerabdruckscan und Gesichtserkennung. Initiative Q möchte international agieren und den Menschen weltweit einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der dezentral und bankenunabhängig ist. Vorbei sind dann Zeiten der Wechselkurse und Schwankungen. Nach Hochrechnungen soll der insgesamt ermittelte Wert, der möglicherweise entsteht mehrere Billionen Euro betragen. Wirklich ins Laufen wird dieses neue Zahlungsmittel allerdings nur kommen. wenn auch genug User den Kryptocoin nutzen. Für manche Kritiker ist es bisher lediglich eine Marketingaktion, die ziemlich gut verläuft. Es bleibt abzuwarten, wie es 2019 weiter geht. Der Gründer hat angekündigt, seine Pläne spätestens dann in die Tat umzusetzen.

Saar Wilf hat in Interviews beteuert, dass es noch Jahre dauern wird, bis Q tatsächlich Wert gewinnt. Es sei keine Möglichkeit, schnellen Reichtum zu generieren.

Plattformen zum Handeln und Aufbewahren von Coins:

CoinbörseSprache(n)CoinsTauschFiatBewertung
Bitcoin.deDeutschBitcoin und Ethereum
Ja
HitBTC.comEnglischBitcoin und diverse
Ja
$
BitPanda.comDeutsch Bitcoin, Ethereum, Dash, Litecoin, BTC
Ja
BinanceDeutschBitcoin und diverse
Ja
Nein
BitBay.netEnglisch + PolnischBitcoin und diverse
Ja
BitFinex.comEnglischBitcoin und diverse
Ja
Liqui.ioEnglischBitcoin und diverse
Ja
Nein
Coinbase.comDeutschBitcoin und diverse *
Ja
BitMex.comEnglischBitcoin und diverse
Ja
Nein
xCoins.ioEnglischBitcoins kaufen oder leihen
Nein
PayPal
BitWala.comEnglischBitcoin Transfer
Nein

*= 8€ Gutschrift in Bitcoins bei Anmeldung über diesen Link und einer Einzahlung von mindestens 84€.

Grafik: pixabay.com

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Matthias erstellt, betreibt und vermarktet schon seit dem Jahre 2000 diverse Blogs und Webseiten. Die meisten davon drehen sich um Verbraucherthemen sowie Produkttests, Aktien, Börse und Tipps zum Geld sparen.

Er wurde 1973 geboren, lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover und ist alleinerziehender Vater von zwei Kindern im Teeniealter.

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