Welche manuelle Heckenschere ist die Beste?

Nicht nur Gartenneulinge sind gut damit beraten, beim Schneiden von Hecken und Solitärgehölzen die manuelle Heckenschere der elektrischen vorzuziehen. Der Schnitt gelingt präziser und das Gesamtergebnis überzeugt selbst den kritischen Betrachter. Das Angebot an manuellen Heckenscheren ist groß. Welches die beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Vorteile der manuellen Heckenschere

Die Gartenarbeit hat bei vielen Menschen einen neuen Stellenwert erhalten, da sie ihre freie Zeit und den Urlaub häufiger daheim verbringen. Der Heckenschnitt, der im Frühjahr nach der Blüte oder im Spätsommer anfällt, ist eine wichtige Aufgabe, denn sie trägt dazu bei, die Gewächse kompakt zu halten, so dass sie einen guten Sichtschutz bieten. Doch das Schneiden der Gehölze erfordert viel Zeit. Die einen sehen diese Arbeit als willkommene Meditation, andere versuchen, sie sich zu erleichtern. Bei Letzteren kommt die elektrische Heckenschere zum Einsatz. Mit ihr jedoch lassen sich einzelne Triebe nur schwierig einkürzen. Zudem fransen die Ränder an Blättern und Trieben aus, was Keimen das Eindringen an den Schnittstellen erleichtert. Gut beraten ist, wer sich für die manuelle Heckenschere entscheidet. Qualitativ hochwertige Modelle sind nicht einmal teuer.

Was kostet eine gute Heckenschere für den Schnitt per Hand?

Diverse Tests haben ergeben, dass manuelle Heckenscheren nicht viel kosten müssen, um zu überzeugen. Auf ganz billige Modelle sollte man besser nicht zurückgreifen, da diese bei dickeren Ästen ihren Dienst versagen. Doch mehr als 30 Euro muss man nicht unbedingt ausgeben, es sei denn, man wünscht sich etwas Komfort. Nach oben hin sind für manuelle Heckenscheren im Preis keine Grenzen gesetzt. Durchschnittsmodelle liegen bei ungefähr 70 Euro.

Auf das Gewicht kommt es an

Wie schwer eine Heckenschere sein darf, hängt größtenteils von den Vorlieben des Nutzers ab. Ist der Griff zu leicht, fehlt beim Arbeiten die Balance. Die Schere wird kopflastig. Eine zu schwere manuelle Heckenschere liegt beim längeren Schneiden schwer in der Hand. Insbesondere größere Hecken sind mit ihr mühselig zu bewältigen. Als optimal wird ein Gewicht zwischen 900 und 1.200 Gramm angesehen. Es lohnt sich, beim Kauf vor Ort verschiedene Modelle probehalber in die Hand zu nehmen.

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Gute Klinge, sauberer Schnitt

Die Klinge der manuellen Heckenschere sollte aus Edelstahl gefertigt sein, damit sie nicht rostet. Dasselbe gilt für Verbindungsteile wie Schrauben, Muttern und Federn. Wer eine Heckenschere aus Stahl wählt, muss sie nach der Arbeit gründlich reinigen und über den Winter nach dem Einölen trocken lagern.

Hauptsache griffig

Die Griffe der manuellen Heckenscheren bestehen entweder aus Metall, das mit Gummi oder Kork überzogen sein kann, aus Holz oder wegen des geringen Gewichts bei hochpreisigen Modellen auch aus Carbon. Einige Hersteller achten darauf, dass die Gartengeräte eine gute Dämpfung besitzen. Dann geht selbst das längere Arbeiten nicht zu Lasten der Gelenke.

Zusätzliche Ausstattung

Der Wellenschliff an den Klingen setzt sich immer mehr durch. Er ermöglicht es, feine Triebe besser zu greifen. Bei selbstschärfenden Klingen entfällt das Nachschleifen, das professionell geschehen muss, um die Qualität der Schere nicht zu mindern.

Für das Abschneiden dickerer Zweige sind bei verschiedenen manuellen Heckenscheren Astabschneider integriert. Dadurch entfällt das zusätzliche Mitführen einer Astschere. Das klingt praktisch. Allerdings muss man sich mit diesen Modellen erst einarbeiten. Ähnlich wie beim Wellenschliff greifen Klingen mit gezahnten Kanten weiche Triebe sicher.

Manuelle Heckenscheren mit Teleskopstiel lassen sich bis auf etwa einen Meter in der Länge ausfahren. Dadurch gelingt es, höhere Hecken zu trimmen, ohne auf die Leiter steigen oder sich ausrecken zu müssen. Je weiter die Teleskopfunktion ausgefahren wird, desto mehr verlagert sich der Schwerpunkt der Schere allerdings in die Richtung der Klingen.

Hilfreich kann sein, wenn sich die Klingenspannung an der manuellen Heckenschere durch Stellschrauben justieren lässt. Dadurch schneiden die Blätter dünnere als auch dickere Äste sauber ab. Und sollten die Klingen nicht mehr bündig schließen, lässt sich der Mangel leicht beheben.

Wer auf ergonomisch geformte Griffe ein Augenmerk legt, beugt Schmerzen in den Gelenken vor. Die manuelle Heckenschere liegt außerdem fest in den Händen, ohne zu verrutschen.

Fazit

Beim Kauf einer manuellen Heckenschere macht es wenig Sinn, lediglich auf den Preis zu achten. Wer kräftesparend arbeiten möchte, wählt ein Modell mit Dämpfung und ergonomischen Griffen. Gewicht und Material hängen von den individuellen Vorlieben ab. Für weiche Triebe empfiehlt sich ein Wellenschliff oder gezahnte Klingen.

Foto: Christian Riedl auf Pixabay.com

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