Immobilien und Hauskauf während der Corona Pandemie
Bild von Nattanan Kanchanaprat auf Pixabay

Die Wirtschaftskraft in Deutschland nimmt wegen der aktuellen Corona-Pandemie ab und viele Preise sinken. Eigentlich die perfekte Gelegenheit, sich jetzt den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen, oder?
Ob das in der aktuellen Zeit wirklich sinnvoll ist und worauf beim Hauskauf gerade in der Pandemie zu achten ist, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Die Preise auf dem Immobilienmarkt steigen trotz Pandemie

Obwohl die gesamte Wirtschaft derzeit sehr angeschlagen ist, macht sich das auf dem Immobilienmarkt bemerkbar. Im Gegenteil. Die Preise sind in der Pandemie weite angestiegen.
Finanztest berichtet, dass die Immobilienpreise im vergangenen Jahr im Schnitt um über 7 Prozent angezogen haben. Zumindest auf Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen trifft das zu.

Und besonders spannend: Dabei handelt es sich um die Zahlen aus dem dritten Quartal. Demnach fand über die Hälfte des Anstiegs also direkt nach dem Lockdown im März 2020 statt.

Langsamer Anstieg in den Zentren

Die Zahlen zeigen auch noch einen weiteren Trend. Ein Trend, der auch schon in der Zeit vor der Pandemie sichtbar und absehbar war. Gerade in den teuersten Metropolen Deutschlands steigen die Priese für Immobilien mittlerweile viel langsamer als im restlichen Teil des Landes. So stiegen die Preise auf dem Immobilienmarkt etwa in Berlin in einem Jahr um nur rund 4,6 Prozent an.
Das täuscht natürlich nicht darüber hinweg, dass die Wohnungen und Häuser in den Ballungszentren nach wie vor immens hoch sind. Wer sich hier niederlassen will, sollte also besser in der Umgebung nach einem Domizile Ausschau halten.

Außerdem braucht es unbedingt einen Immobilienmakler. Dieser hat die nötigen Kenntnisse der Branche. Oft kommen Interessierte darüber auch schneller und günstiger an Wohnungen und Häuser, da diese oftmals gar nicht mehr in Form von Anzeigen öffentlich ausgeschrieben werden. Stattdessen landen sie in einer internen Datenbank und werden vorher den eigenen Bestandskunden angeboten.

Darum steigen die Preise in der Pandemie weiter

Schon in den vergangenen Jahren sind die Preise auf dem Wohnungsmarkt enorm gestiegen. Das lag vor allem daran, dass die Bauzinsen niedrig ausfielen und es auch um die Konjunktur gut stand.
Hauptgrund für den Anstieg war vor allem auch das erhöhte Aufkommen von Investoren. Sie setzen lieber in Immobilien, da sich das Geld dank des Nullzinses nicht mehr wie gewohnt vermehren ließ.

Ein weiterer Grund für die steigenden Preise war der Mangel an Bauland. Es fehlte schlicht an der Fläche für neue Bauten. Doch warum sind die Preise bei einer so schwachen Wirtschaft wie aktuell trotz Pandemie weiter gestiegen?
Das liegt vor allem daran, dass die Bedeutung von Häusern und Wohnungen in dieser Zeit in ihrer Bedeutung zugenommen haben. Eine große Wohnfläche wird gerade mit Homeoffice und Homeschooling deutlich wichtiger. Immerhin verbringen mittlerweile viele Familien den Großteil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden.

Besser keine überstürzten Käufe

Viele Menschen sehnen sich momentan nach mehr Freiraum. Da kann es in einer eher kleinen Wohnung oder einem kleinen Haus schon einmal eng werden. Immerhin ist das Zuhause mittlerweile dank der Pandemie das Zentrum des täglichen Lebens. Kein Wunder also, dass in dieser Zeit viele Menschen mit dem Gedanken spielen, sich nach einer größeren Wohnung umzusehen oder sogar ein Haus zu erwerben.
Dabei lassen sich einige Menschen von ihren Emotionen verleiten. Das ist beim Hauskauf allerdings nie der beste Weg. Beachtet werden müssen unter anderem die Lage, die Bausubstanz, die Einrichtung und die beste Finanzierung.

Beratung durch den Immobilienmakler ist sinnvoll

Wer sich in der aktuellen Situation den Traum des eigenen Hauses ermöglichen will, sollte sich dabei unbedingt an einen Immobilienmakler wenden. Dieser verfügt über die nötigen Kenntnisse des Marktes und kann beratend zur Seite stehen.
Auch kümmert er sich um die anfallenden Schritte und unterstützt alle Maßnahmen von der Besichtigung bis zum Termin beim Notar. Damit lassen sich Fehler beim Hauskauf verhindern, denn diese können am Ende bares Geld kosten.

Wie bereits erwähnt gibt es noch einen weiteren wesentlichen Vorteil: Immobilienmakler verfügen über umfassende Datenbanken und betreuen oft besondere Verkäufer von Wohnungen und Häuser. Anstatt die Angebote auszuschreiben bieten sie diese interessanten Angebote dann zuerst ihren Auftraggeber an.
Die Anfrage bei einem Makler ist also eine gute Möglichkeit noch vor allen anderen über geeignete Objekte informiert zu werden. Diese Chance sollten Interessierte nutzen.

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