Tipps im Kampf gegen Schädlinge

Schädlinge lassen sich in die Kategorien Vorratsschädlinge, Hygieneschädlinge, Materialschädlinge und Lästlinge einteilen. Durch die sprechenden Namen ist bereits deutlich, was diese Schädlinge anrichten: Während Vorratsschädlinge sich überwiegend an die Lebensmittelvorräte heranmachen, greifen Materialschädlinge eher Materialien wie Holz, Papier und Textilien an. Hygieneschädlinge können wiederum Krankheiten übertragen und Allergien auslösen. Lästlinge sind dagegen einfach nur lästig.

Zu den Vorratsschädlingen gehören Schaben, Mehlkäfer, Getreidemotten und Heimchen. Typische Hygieneschädlinge sind hingegen Flöhe und Milben. Bei Materialschädlingen kann es sich um Holzwürmer, Kleidermotten, Hausböcke und Nagerkäfer handeln, während bei den Lästlingen zum Beispiel Spinnen, Silberfischchen, Keller- und Mauerasseln, Spinnen, Wespen und Mücken zur Last fallen.

Ganz egal, um welche Schädlinge es sich handelt: Bekommen Sie das Problem nicht in den Griff, helfen die Kammerjäger für die Schädlingsbekämpfung in Düsseldorf weiter.

Tabuthema Schädlinge

Maßnahmen gegen Schädlinge lassen sich ganz gut zusammenfassen, denn mit einigen Vorsichtsmaßnahmen können die meisten Schädlinge vermieden werden. Eine hundertprozentige Sicherheit bei den Schädlingen gibt es allerdings nicht, da manche störenden Insekten, Milben und Co. als blinde Passagiere – zum Beispiel in einer Pizzapackung – einwandern können.

Nicht zu Unrecht werden Schädlinge mit Schmutz in Verbindung gebracht, weswegen der Schädlingsbefall ein Tabuthema ist. So schämen sich viele Menschen anderen gegenüber einen Schädlingsbefall in ihrem Haus zuzugeben, weil sie befürchten, dass die Gesprächspartner von einem schmutzigen Zuhause ausgehen.

So greifen viele Menschen zur Selbsthilfe und sprühen mit Chemikalien vom Fachhandel nur so um sich, anstatt zum Experten zu gehen, was bei schweren Fällen wie einem Massenbefall oder dem Befall durch die Pharaoameise, Kakerlake, Küchenschabe und Bettwanze angemessen ist.

Was tun gegen Schädlinge?

Auch wenn nicht immer ein schmutziges Zuhause der Grund für den Schädlingsbefall sein mag, ist es unbestritten, dass zahlreiche Schädlinge durch Schmutz im Haus angezogen werden. Deswegen ist die regelmäßige Reinigung seines Hauses oder seiner Wohnung ein gutes Mittel zur Vorbeugung.

Vor allem Essensreste, Textilien, Papier und Holz sind für Ungeziefer ein gefundenes Fressen. Essensreste und Komposter ziehen zum Beispiel Schädlinge wie die Dörrobstmotte an, weswegen Essensreste wie auch der Biomüll schnellstmöglich entsorgt gehören. Zur Vorbeugung gehören auch das regelmäßige Durchlüften sowie die Vermeidung einer hohen Luftfeuchtigkeit, weil auch dies anziehend auf bestimmte Spezies von Schädlingen wirkt.

Zahlreiche Materialschädlinge wie Kleidermotten, Kleiderläuse, Pelzmotten, Teppichkäfer, Speichermotten, Mäuse und Ratten mögen auch Textilien und ernähren sich von dem in den Stoffen enthaltenen Keratin, weswegen schmutzige Kleidung auf keinen Fall im Schränken zwischengelagert werden sollte, sondern schnell in die Waschmaschine gehört.

Auch andere Textilien können von einem Ungezieferbefall betroffen sein, weswegen auch Polster, Tücher und Teppiche stets saubergehalten werden sollten. Andere Kleinsttiere wie Bücherläuse sind an Altpapierbeständen interessiert, die sie unter anderem mit Zellulose versorgen. Insofern sollten diese unter Verschluss sein.

Generell mögen viele Schädlinge bestimmte Düfte nicht, weswegen Duftsäcke mit Essenzen von Lavendel, Zitrone, Lorbeeren und Wacholder die meisten Schädlinge abschrecken. Gute Dienste leisten auch Duftkörper aus Zedernholz, während Fliegen durch Fliegengitter vom Hausbereich ferngehalten werden.

Problem Holzbefall

Andere Schädlinge fressen Holz und zerstören mit ihren Löchern sukzessive die Bausubstanz. Dabei sind die Vorlieben des Ungeziefers für die bevorzugten Holzsorten unterschiedlich. So gibt es unter den Schädlingen beispielsweise den braunen Splintholzkäfer, der Splintholz bevorzugt, während der Nagekäfer an dem gerbsäurehaltigen Eichenholz interessiert ist. Der Parkettkäfer macht sich hingegen gern an das Parkett heran. Vor allem Holzwürmer und Hausbockkäfer sind bei Hausbesitzern gefürchtet.

Bei den Holzwürmern handelt es sich eigentlich nicht um Würmer, sondern um die Larven des gemeinen Nagekäfers, die noch ein wurmähnliches Aussehen haben. Diese Käferart legt ihre Eier vorzugsweise in Holzspalten ab. Sind die Eier geschlüpft, ernähren sich die Larven sofort von dem umgebenden Holz. Zu ihrer „Leibspeise“ gehört dabei das weiche Splintholz.

Ähnlich geht der Hausbockkäfer vor, der wiederum Fachwerk, Dachstühle, Fußböden und Türholz bevorzugt. Seine Auswirkung auf das befallene Holz ist verheerend. So können seine Larven beispielsweise ganze Dachbalken zu Schweizer Käse verarbeiten.

Gegen Holzbefall vorgehen

Um dieses Problem gar nicht erst entstehen zu lassen, hilft es, sämtliche Holzritzen zu verschließen. Alternativ kann das Holz lackiert, mit Spezialwachs versehen oder mit speziellen Holzschutzmitteln imprägniert werden.

Eine weitere Prophylaxe gegen Holzbefall ist die Erzeugung einer trockenen Umgebung zum Beispiel durch intensives Heizen. So muss das Holz beispielsweise eine Restfeuchte von mindestens zehn Prozent aufweisen, damit der Holzwurm und auch zahlreiche andere Materialschädlinge daran Gefallen finden.

Wenn die Schädlinge sich ausgebreitet haben

Ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen, sprich die Schädlinge sind bereits im Haus, sollte situativ vorgegangen werden. Während beispielsweise bei Mäusen gut Mäusefallen und Katzen helfen, sind Ratten durch ihre Intelligenz in der Lage, diese Fallen zu erkennen, weswegen hierbei neben Katzen eher Gifte eine Lösung sind.

Aber auch hier sollten Gifte mit einem verzögerten Wirkeintritt genutzt werden, da die Ratten bei sofort tödlichen Giften schnell einen Zusammenhang erkennen. Gifte mit verzögertem Wirkeintritt helfen auch bei Ameisenherden, da die Ameisen so die Gelegenheit haben, die entsprechenden Lockstoffe in ihren Bau zu tragen, wo die Gifte ihre Wirkung entfalten.

Sollte eine Selbsthilfe – ob durch Chemikalien oder durch subtilere Methoden – nicht mehr möglich sein, helfen der Verband der deutschen Schädlingsbekämpfer, die lokalen Gewerbeaufsichtsämter sowie die Umwelt- und Verbraucherzentralen.

Bildquelle: zdenet – https://pixabay.com/de/photos/kartoffelk%C3%A4fer-sch%C3%A4dling-k%C3%A4fer-582966/

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