Investition in Rohstoffe - Sinnvoll oder nicht?

Neben Aktien, ETFs und weiteren Anlagemöglichkeiten bei Unternehmen ist die Investition in Rohstoffe ein Thema, mit dem sich jeder Anleger früher oder später einmal beschäftigen sollte. Ob eine solche Investition sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Welche Chancen und Risiken es gibt, ob beispielsweise in Gold investieren eine gute Altersvorsorge darstellen und in welche Rohstoffe man investieren kann, möchten wir hier erklären.

Warum sind Rohstoffe eine Geldanlage?

Der Grundgedanke, aus dem Rohstoffe an der Börse gehandelt werden, ist ein einfacher. Der Handel zwischen Rohstoffherstellern und Verarbeitern von Rohstoffen sollte vereinfacht werden. Die Nachfrage wurde mit der Zeit jedoch immer größer, sodass Rohstoffe neben Aktien und anderen Möglichkeiten auch als Geldanlage interessant wurden.

Fünf Segmente in der Rohstoffinvestition

Grundsätzlich werden Rohstoffe in fünf unterschiedliche Segmente unterteilt: In Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin, in Industriemetalle wie Stahl, Aluminium und Zink, in Energieressourcen wie Kohle und Öl, in agrarische Ressourcen wie Zucker, Weizen und Kaffee, und in Fleisch- und Viehwirtschaft, die zum Beispiel Mastrinder beinhaltet.

Anleger können in alle fünf Segmente investieren. Beispielsweise kann man über eine Gold Webseite investieren. Der Händler Goldavenue bietet seinen Kunden die Möglichkeit, unkompliziert in Gold zu investieren und damit Gewinne zu erzielen. Interessenten können einfach ein Konto anlegen, in physisches Gold investieren und der Händler lagert das Schweizer Gold bei Interesse ein oder versendet es. Der Wiederverkauf ist ohne Provision unkompliziert über das eigene Konto online möglich.

Rohstoffe als Altersvorsorge?

Bei der privaten Altersvorsorge ausschließlich auf Rohstoffe wie Anlagegold zu setzen, ist durchaus möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Sinnvoller ist es, sich ein breiteres Portfolio aufzubauen. Besonders für junge Menschen empfiehlt sich eine vielseitige Investition. Rohstoffe wie Gold oder Öl können dabei durchaus als sinnvolle Ergänzung genutzt werden. Für eine gesunde Basis bei der Altersvorsorge eignen sich jedoch breit gestreute ETFs oder Aktienpakete grundsätzlich besser als Rohstoffe.

Chancen und Risiken von Rohstoffen

Die Investition in Rohstoffe bringt eine Chancen, aber auch einige Risiken mit sich. Ein klarer Vorteil an der Investition in Rohstoffe liegt ganz klar darin, dass Rohstoffe nicht von den Finanzmärkten abhängig sind. Dadurch können sie Schwankungen an den Aktienmärkten abschwächen und sind unabhängig davon. Die Preise von Rohstoffen steigen mit der Inflation, da sie physisch gekauft und verwendet werde. Entsprechend bietet die Investition in Rohstoffe potenziell einen Inflationsschutz.

Ein wichtiges Risiko ist jedoch gleichzeitig die Intransparenz der Märkte, an denen Rohstoffe gehandelt werden. Investitionen sind hier nur schwer einzuschätzen und werden zusätzlich häufig als Spekulation bezeichnet. Der Grund dafür ist logisch: Während man ansonsten in Unternehmen investiert, die aktiv Gewinne oder Verluste erwirtschaften, ist dies bei Rohstoffen nicht der Fall. Die Investition bezieht sich in diesem Bereich eher auf eine Spekulation zum Angebot und der Nachfrage nach Rohstoffen. Außerdem wird von unterschiedlichen Stellen der Vorwurf laut, dass Spekulationen besonders mit agrarischen Rohstoffen dafür sorgen, dass globale Nahrungskrisen sich verschärfen, da das Angebot dieser Rohstoffe künstlich verändert wird.

Grundsätzlich ist die Investition in Rohstoffe eher für erfahrene Anleger empfehlenswert. Es ist zwar möglich, in alle fünf Segmente zu investieren, man sollte sich aber umfassend mit den Formen des Investments beschäftigen. Denn nicht nur der physische Ankauf ist möglich, sondern auch zum Beispiel Ankäufe in Form von Zertifikaten oder ETFs.

Foto: pixabay.com

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