Sicherheit im Internet – Worauf Verbraucher achten müssen

Das Internet birgt eine Unzahl von Möglichkeiten in sich, die unser Leben bereichern. Allerdings fühlen sich auch Betrüger und Verbrecher im Netz pudelwohl und lauern nur so darauf, andere Menschen um ihr Geld oder zumindest um ihre Daten zu bringen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich als Verbraucher, stets wachsam zu sein und sich nicht übertölpeln zu lassen. Dies gilt sowohl bei der Passwortfindung als auch beim Einkauf selbst – sogar bei Spielen im WWW ist Vorsicht angesagt. Die folgenden Tipps sind vielleicht nicht mehr ganz neu, aber dauerhaft aktuell. Und sie finden noch immer zu wenig Beachtung.

Achtung bei Passwörtern! Sichere Kombinationen wählen

Das Passwort im Online-Shop ist wie ein Schlüssel zur eigenen Brieftasche, darum sollte es sorgfältig gewählt werden. Der eigene Name, das Geburtsdatum und einfache Zahlenfolgen laden Diebe geradezu ein, zuzugreifen und sich zu bereichern. Hacker verwenden mittlerweile sogar schon intelligente Programme, die noch ganz andere Kombinationen knacken können, echte Sicherheit ist nur mit langen Passwörtern sowie einem wilden Buchstaben-, Zahlen- und Sonderzeichen-Mix zu erreichen.

Wer seinen Account also wirksam schützen möchte, der macht sich die Mühe, einen starken Geheimcode zu erstellen, den nicht einmal ein Computer erraten kann. Mithilfe einer Eselsbrücke bleibt das Passwort auch in Erinnerung, im Notfall lässt es sich aber immer wieder erneuern, wie hier bei Zalando, aber auch bei kleineren Anbietern wie Spectabo.

Online Casinos unter der Lupe: niemals ohne Lizenz

Manch ein spielfreudiger Mensch begibt sich gerne mal in eine virtuelle Spielbank, um zwischendurch ein bisschen Nervenkitzel zu spüren. Wer hier kein reines Spielgeld einsetzen möchte, kommt auch bei Online Casinos nicht um eine echte Einzahlung herum. Ein Wegweiser, um ein seriöses Casino zu finden, stellt die korrekte Lizensierung dar, daran lässt sich die Vertrauenswürdigkeit einer Seite beurteilen. Der Online Casino Anbieter Betway setzt beispielsweise auf eine Doppel-Lizenz: In Großbritannien greift das britische Lizenzmodell, für Geschäfte außerhalb der UK hat sich der Anbieter auf der Insel Malta angesiedelt und wird dort von der Malta Gaming Authority kontrolliert. Die MGA gilt im gesamten europäischen Raum als seriöse Institution, ihre Richtlinien werden als streng eingestuft. Aus diesem einfachen Grund setzen viele renommierte Anbieter auf eine Malta-Lizenz.

Online Casinos niemals ohne Lizenz

Trusted Shops: das Gütesiegel für seriöse digitale Shops

Die weite, digitale Welt lockt außerdem mit zahlreichen schönen Shops, doch nicht jeder von ihnen ist wirklich sicher. Wer sich einfach so irgendwo anmeldet und fleißig bestellt, steht vielleicht bald schon ohne Geld und ohne Ware da. Darum gilt hier der Rat, immer nach dem Siegel „Trusted Shops“ Ausschau zu halten, bevor der Rubel rollt – sonst landet der Sachverhalt allzu schnell beim Anwalt.

Trusted Shops ist ein in Köln angesiedeltes Unternehmen, das Online-Shops streng prüft und sie nur dann unter Vertrag nimmt, wenn alles seine Richtigkeit hat. Das Siegel ist mit einem Käuferschutz und einem Bewertungssystem behaftet, mittlerweile sind schon ungefähr 25.000 Shops damit ausgestattet. Allein in der Kategorie „Reisen & Hotels“ finden sich auf der Trusted-Shops-Webseite aktuell 224 verschiedene virtuelle Anbieter, darunter auch eher kleine Wellnessurlaub-Anbieter wie Beauty24. Die Auswahl bleibt also weiterhin groß, auch wenn einige digitale Läden sich aus der persönlichen Shopping-Liste zumindest für eine Weile verabschieden müssen.

Abonnements klug verwalten: die volle Kontrolle behalten

Mit Abonnements musste der Verbraucher schon in den vordigitalen Zeiten vorsichtig umgehen. Manchmal erschließt sich gar nicht auf den ersten Blick, dass es sich um einen Vertrag mit längerer Bindungsfrist handelt, darum ist genaues Hinsehen Pflicht. Wer sich stets um das Lesen der AGBs herummogelt, wird eines Tages vielleicht sein blaues Wunder erleben! Also besser immer genau danach Ausschau halten, ob mit dem nächsten Klick nicht doch ein längerfristiges Abo fällig wird.

Ist die Falle frisch zugeschnappt, gilt immer noch das 14-tägige Widerrufsrecht. Nutzer, die ihr Abonnement freiwillig eingegangen sind, sollten im späteren Verlauf auf die vertraglichen Kündigungsfristen achten, um nicht über Gebühr belastet zu werden. Wer seinen Vertrag mit dem Datingportal, bei welt.de oder Amazon Prime sofort zum nächsten Fristablauf kündigt, hat die Sache vom Tisch und kann sich bequem zurücklehnen. Eine Verlängerung ist schließlich immer möglich, auch am allerletzten Gültigkeitstag oder erst ein paar Wochen nach Ablauf des Abonnements. Der schwarze Peter geht somit zurück an den Anbieter.

Video: Internetbetrug

Fotos: TheDigitalArtist und cocoparisienne / Pixabay.com

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