Wie ändert man bei Windows die IP-Adresse und schützt online seine Privatsphäre?

Wer gerne im Internet surft und dabei auch unterwegs auf den Schutz seiner Privatsphäre achtet, der muss den vielen Bedrohungen aus den Untiefen des Netzes immer einen Schritt voraus sein. Das Internet erfüllt in der heutigen Zeit viele Funktionen. Nicht mehr nur zur Beschaffung wichtiger Daten und zur Vernetzung wird es benutzt, sondern vor allem auch zur Unterhaltung. Spiele, wie Lord of the Ocean kostenlos machen sowohl zuhause als auch unterwegs Spaß. Dabei ist zu beachten, dass vor allem die Nutzung von freien und unbekannten Netzwerken bestimmte Gefahren für die Privatsphäre birgt.

Glücklicherweise stellt Microsoft den Nutzern seines Betriebssystems Windows eigene Varianten zur Erhöhung des Sicherheitslevels zur Verfügung. Wem diese nicht ausreichen, der kann zu externen Diensten greifen, mit denen es Hackern und schädlicher Software kaum mehr möglich ist, den Nutzer zurückzuverfolgen und diesem Schaden, zum Beispiel in Form von Datenklau, zuzufügen.

Um die eigene IP-Adresse bei Windows zu ändern, müssen einige wenige Schritte befolgt werden. Diese werden nachfolgend genau vorgestellt:

1. Mit der Tastenkombination Win – R besteht die Möglichkeit, dem Programm einen direkten Auftrag zu erteilen. Geben Sie die Buchstabenfolge ncpa.cpl ein.
2. In den erscheinenden Netzwerkverbindungen wählt mit der rechten Maustaste des Netzwerkadapter aus, dessen IP-Adresse geändert werden soll.
3. Im nächsten Schritt werden die Eigenschaften des Adapters ausgewählt.
4. Danach klickt der Nutzer auf das Internetprotokoll 4. Dieser sollte danach blau hinterlegt sein.
5. Im Anschluss klickt man auf das Feld, das mit „Folgende IP-Adresse verwenden“ bezeichnet ist.
6. Der Nutzer kann das Feld nach Belieben ausfüllen, muss aber darauf achten, dass die Zahlenreihenfolge der neuen Adresse dem gängigen Format entspricht.
7. Mit der Tab-Taste wird die Eingabe bestätigt. Windows kümmert sich um die weiteren Schritte.
8. Um den Prozess abzuschließen, müssen noch die Adressdaten des Routers angegeben werden. Diese findet sich zumeist auf dem Gehäuse.
9. Im letzten Schritt wird die Eingabe mit dem Befehl „Speichern“ bestätigt. Die IP-Adresse ist daraufhin erfolgreich geändert.

Wem eine neue IP-Adresse noch nicht ausreicht, der greift einfach zu weiteren Methoden, um seine Privatsphäre beim Zocken oder beim Surfen im Internet erfolgreich zu schützen. Mittlerweile gibt es viele externe Anbieter, die einen sogenannten VPN anbieten. Bei einem VPN handelt es sich um ein virtuelles privates Netzwerk. Dadurch ist es unmöglich, die Schritte eines Users zurückverfolgen. Die Spuren verschwinden im Internet und man ist damit nicht angreifbar. Einer der Vorteile eines VPNs ist es zum Beispiel, dass die IP-Adresse permanent automatisch geändert werden kann. Ebenso liegt es ganz an einem selbst, für welchen Serverstandort man sich entscheidet. Dadurch ist es ebenfalls möglich, auf Inhalte zuzugreifen, die sonst von einem bestimmten Land aus nicht aufrufbar sind. Sogar die strenge Internet-Zensur mancher Staaten kann damit erfolgreich umgangen werden.

Wer einen VPN nutzen möchte, um seine Privatsphäre besser zu schützen, der muss dazu ein Abonnement abschließen. Für einen zumeist niedrigen monatlichen Betrag hat man es damit in der Hand, ob man es auch in unbekannten Netzwerken riskiert, zum Beispiel dem Online Banking nachzugehen. Wer ein Netzwerk vertrauenswürdig hält oder nur im privaten Rahmen für etwas mehr Sicherheit sorgen möchte, der greift auf die kostenlose Variante zur Änderung der IP-Adresse zurück. Leider ist diese, gerade beim ersten Mal, nicht leicht zu bewältigen. Doch wer sich genauer mit der Materie beschäftigt, der findet schnell neue und andersartige Lösungsansätze, um sich in den Weiten des Internets zu schützen. Dabei gilt es aber immer zu bedenken, dass auch Bedrohungen mit neuen technischen Rahmenbedingungen immer besser werden. Wer wirklich sicher sein möchte, dass sein Vorgehen im Netz privat bleibt, der greift zu einem VPN. Die geringen Kosten dafür zahlen sich schnell wieder aus.

Bild: pixabay.com

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